Audio-CD in MP3-Dateien umwandeln

Mit den Gratis-Programmen Exact Audio Copy (EAC) und Lame wandeln Sie Audio-CDs unter Windows in qualitiv optimale MP3-Dateien um. Einrichtung und Bedienung der Programme werden in diesem Artikel ausführlich beschrieben.

Sie starten mit dem Download von Exact Audio Copy (kurz: EAC). Laden Sie außerdem Lame herunter. Entpacken Sie LAME in ein Verzeichnis auf Ihrer Festplatte. In unserem Beispiel handelt es sich dabei um den Ordner

C:\Programme\Lame

Das Ergebnis sieht aus wie folgt:

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LAME ausgepackt in einem eigenen Ordner

Starten Sie nun die Installation von EAC durch Doppelklick auf die heruntergeladene EAC-Datei.

  1. Im ersten Fenster klicken Sie auf “Next”.
  2. Im folgenden Fenster klicken Sie rechts unten auf “Yes”.
  3. Suchen Sie dann einen Ordner aus, in den EAC installiert werden soll. In unserem Beispiel ist das “C:\Programme\Exact Audio Copy”. Klicken Sie dann wieder auf “Next”.
  4. Ein weiterer Klick auf “Next” und …
  5. … noch ein Klick auf “Next” …
  6. … gefolgt von einem letzten Klick auf “Install” und schon beginnt das Setup damit, EAC auf Ihrem Rechner einzurichten.
  7. Klicken Sie nun noch auf “Next”, entfernen Sie das Häkchen vor “Launch Exact Audio Copy” und drücken Sie dann “Finish”, um die Installation abzuschließen.

Auf Ihrem Desktop findet sich nun eine Verknüpfung zur eben installierten Software, über die Sie EAC starten können wann immer Sie eine Audio-CD auf Ihre Festplatte kopieren möchten.

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EAC-Verknüpfung auf dem Desktop

Klicken Sie nun doppelt auf diese Verknüpfung, um EAC zu starten. Das Programm wird geöffnet und empfängt Sie mit dem EAC Setup Wizard. Dieser Software-Assistent dient dazu, EAC optimal an Ihr System anzupassen.

  1. Klicken Sie auf “Weiter”.
  2. Es folgt das mit “CD-ROM Selection” überschriebene Fenster. Hier zeigt EAC alle CD-ROM- und DVD-Laufwerke an, die es auf Ihrem PC gefunden hat. Sofern Sie eines der angezeigten Laufwerke nicht vom Setup Wizard konfigurieren lassen möchten können Sie hier das Häkchen vor dem entsprechenden Laufwerk entfernen. Klicken Sie dann “Weiter”.
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    Der EAC Setup Wizard konfiguriert die CD- und DVD-Laufwerke automatisch.
  3. Auf der nächsten Seite (“Extraction Preferences”) fragt EAC nach, ob das angegebene Laufwerk für das Kopieren auf maximale Geschwindigkeitoder auf maximale Qualität getrimmt werden soll. Da wir Wert auf perfekten Klang legen lassen Sie die Einstellung “I prefer to have accurate results” aktiviert und klicken auf “Weiter”.
  4. Im folgenden Fenster (“Feature Database”) zeigt EAC Ihnen die seiner Meinung nach optimalen Einstellungen für das gerade konfigurierte Laufwerk an. Diese Werte beruhen auf der Erfahrung vieler Testmessungen und bedürfen in der Regel keiner Veränderung. Deswegen lassen Sie “Use these values to configure this drive” aktiviert und klicken auf “Weiter”.
  5. Der Konfigurationsvorgang wird nun für eventuelle weitere in Ihrem PC vorhandene CD-/DVD-Laufwerke wiederholt.
    Sind keine weiteren Laufwerke vorhanden erscheint die Meldung “Congratulations! EAC has now configured all your drives for your specified needs [...]“. Klicken Sie auf “Weiter”.

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    Fertig! EAC hat Ihre CD-/DVD-Laufwerke konfiguriert.
  6. Als nächstes nehmen Sie mit Hilfe des EAC Setup Wizard die Einstellungen für LAME vor. Klicken Sie auf “Weiter”.
  7. EAC beginnt nun, Ihre Festplatte nach einer Kopie von LAME zu durchsuchen. Je nachdem wo Sie LAME gespeichert haben kann dies sehr lange dauern. Brechen Sie die Suche ggf. durch Klick auf “Cancel” ab und steuern Sie die Datei “lame.exe” über den “Browser”-Knopf im folgenden Fenster manuell an.
  8. Aktivieren Sie dann den Schaltknopf vor “Use LAME standard settings” und klicken Sie auf “Weiter”.
    Auch die LAME-Konfiguration nimmt der EAC Setup Wizard für Sie vor.
     
  9. Mit dem Zugriff auf Freedb
    bietet EAC ein praktisches Feature an. Damit können Sie sich viel Arbeit bei der Eingabe von Audio-CD-Titelinformationen sparen. Um auf die Freedb-Datenbank zugreifen zu können müssen Sie eine E-Mail-Adresse eingeben. Das kann eine tatsächlich gültige Adresse, aber auch ein Dummy-Eintrag wie “ich@dummydomain.com” sein.
  10. Klicken Sie nun auf “Weiter” und im folgenden Fenster auf “Fertig stellen”.

Der Setup Wizard ist damit beendet, doch noch ist die Einrichtung nicht ganz perfekt. Die nächsten Parameter müssen Sie allerdings von Hand verändern. EAC sollte noch laufen, anderenfalls starten Sie das Programm, bevor Sie die folgenden Schritte vornehmen.

  1. Klicken Sie im Menü auf “EAC” und dann auf “EAC Options”. Nehmen Sie auf den einzelnen Reitern (bspw.
    “Extraction”, “General” …) die Einstellungen wie nachfolgend beschrieben vor.
  2. “General”
    • Setzen Sie ein Häkchen vor “On unknown CDs”.
    • Aktivieren Sie “automatically access online freedb database”
  3. “Tools
    • Setzen Sie ein Häkchen vor “On extraction, start external compressors queued in the background”.
  4. “Filename”
    • Hier können Sie mit Platzhaltern das Schema festlegen, nach dem EAC die Dateien benennen soll, die beim Kopieren der einzelnen Lieder Ihrer Audio-CD auf die Festplatte entstehen.
      Die Voreinstellung “%T” ist nicht besonders effektiv, denn dann tragen die erzeugten Dateien nur den Namen des darin gespeicherten Liedes – Interpret, Name des Albums und die für die Sortierung wichtige Track-Nummer gehen verloren.
    • Tragen Sie deshalb folgende Zeichenkette (ohne Anführungszeichen) ein: “%D\%C\%N %A – %T”. Die Erklärung dazu:
      • “%D” bewirkt, dass EAC zunächst einen Ordner anlegt, der den Namen der Band
        oder des Künstlers bzw. “Various Artists” bei Samplern trägt.
      • “%C” sorgt für einen Unterordner, der den CD-Titel trägt.
      • “%N %A – %T” hat zur Folge, dass die einzelnen Dateien zum Beispiel “01 Aerosmith – Love in an Elevator” oder “08 Bruce Springsteen – Glory Days” heißen.
    • Alternativ können Sie auch mit anderen Kombinationen experimentieren, doch zunächst soll dies reichen.
  5. “Directories”
    • Markieren
      Sie den Knopf vor “Use this directory” und wählen Sie dann über den “Browse”-Knopf das Verzeichnis aus, in dem EAC die Musikdateien speichern soll. In unserem Beispiel handelt es sich dabei um den Ordner “D:\MP3″
  6. Klicken Sie auf “OK”.
  1. Öffnen Sie nun den Eintrag “Compression options” aus dem Menü “EAC”. Hier
    nehmen Sie auf den nachfolgend genannten Reitern die letzten Feineinstellungen für LAME vor, bevor es dann endlich an das Kopieren von Audio-CDs geht.
  2. “External Compression”
    • In das Feld hinter “Additional command line options:” können Sie ganz unterschiedliche Parameter eintragen, die von entscheidender Bedeutung für die Klangqualität und die Dateigröße der erzeugten MP3-Dateien sind – Grund genug für Audio- und Computer-Freaks in aller Welt, mal mehr mal weniger von sachlichen Argumenten getragene und scheinbar endlose Diskussionen um äußerst kryptische Einstellungsvariationen zu führen. Statt in mühseliger Kleinarbeit auch noch das letzte Bit aus den MP3-Dateien herauszuquetschen machen wir es uns mit den folgenden beiden Einstellungsvarianten etwas einfacher.

      • “–alt-preset standard”: diese Einstellung sorgt für ausgezeichnete Klangqualität bei einer durchschnittlichen
        Bitrate von ca. 192 kbps. Sie sollten diese Zeichenkette als “Additional command line option” eintragen, wenn Sie nicht gerade über eine echte Profi-HiFi-Anlage für die Wiedergabe verfügen und Speicherplatz auf Ihrem Computer knapp ist.
      • “–alt-preset extreme”: diese Einstellung sorgt für eine Klangqualität, die noch einen Tick besser ist als die
        von –alt-preset standard. Allerdings läßt sich der Unterschied nur mit sehr guten Ohren und auf entsprechend hochwertigen HiFi-Anlagen erkennen. Die Komprimierung dauert länger als mit –alt-preset standard und die Dateien werden bei einer durchschnittlichen Bitrate von ca. 256 kbps ca. 33% größer. Ich empfehle diese Einstellung dennoch zum
        Archivieren von MP3s: Festplattenplatz wird tendenziell im Lauf der Zeit immer günstiger, so daß der Größenunterschied nicht wirklich erheblich ist und Sie erhalten im Gegenzug Spitzen-Qualität.
      • Vergessen Sie nicht, daß Sie die beiden Parameter (–alt-preset …) wieder ohne die Anführungszeichen eintragen müssen!
    • Wenn Sie die WAV-Dateien auch noch aufheben möchten, nachdem die Komprimierung ins MP3-Format abgeschlossen wurde, sollten Sie das Häkchen vor “Delete WAV after compression” entfernen. In der Regel ist dies aber nicht nötig und führt nur ganz schnell zu einer randvollen Festplatte.
    Hier entscheiden Sie über Qualität und Dateigröße der von EAC und LAME erzeugten MP3-Dateien.
    (Bildschirmfoto – zum Vergrößern darauf klicken)
  3. “Comment”
    • Auf dieser Seite legen Sie fest, welche Informationen EAC beim
      Komprimieren in das Kommentarfeld des ID3-Tags der einzelnen Dateien einfügen soll. Tracknummer (die Voreinstellung) und CRC-Checksumme machen wenig Sinn. Aktivieren Sie “Write following text into ID3 Tag …”. Wenn Sie gar nichts in das Kommentarfeld einfügen möchten, dann löschen Sie die Zeichenkette “Exact Audio Copy” einfach aus dem Textfeld unterhalb der Option. Alternativ können Sie einen anderen, beliebigen Text eintragen.
  4. “ID3 Tag”
    • Setzen Sie ein Häkchen vor “Use ID3 V1.1 instead of ID3 V1.0 tags”
    • Eventuell müssen Sie das Häkchen vor “Additionally write ID3 V2 tags …” entfernen. ID3-Tags der Version 2 bereiten auf manchen Playern,
      insbesondere (älteren) MP3-tauglichen Abspielgeräten Probleme bei der Wiedergabe. Andererseits bieten sie gegenüber der älteren ID3-Tags der Version 1.1 den Vorteil, dass deutlich mehr Platz für die einzelnen Einträge (Interpret, Titel etc.) bereitsteht, so daß auch ausführliche Titelinformationen nicht abgehackt werden. Am besten Sie erzeugen zunächst einige MP3s mit ID3-Tags V2 und überprüfen, ob diese sich auf allen Ihnen wichtigen Geräten und mit allen entscheidenden Softwares sauber abspielen lassen. Dann können Sie eine entgültige Entscheidung treffen.
  5. Klicken Sie auf “OK”, um die Änderungen zu übernehmen und zum Hauptprogrammfenster zurückzukehren.

Informationen zur Audio-CD erfassen

Als nächstes sorgen Sie dafür, daß die Titelinformationen richtig ausgefüllt werden, damit die MP3s korrekte Namen erhalten. Legen Sie die zu kopierende Audio-CD ins Laufwerk. Sofern Sie über mehrere Laufwerke verfügen achten Sie darauf, daß Sie das entsprechende Laufwerk links oben in EAC ausgewählt haben.

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Wählen Sie links oben in EAC das Laufwerk aus, in dem die Audio-CD liegt.

Je nachdem auf welche Weise Ihr Rechner mit dem Internet verbunden ist werden Sie nun gefragt, ob eine Internet-Verbindung hergestellt werden soll. Machen Sie den Weg ins Internet frei, dann versucht EAC, die CD
in der Freedb-Datenbank zu finden.

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Über Freedb laden Sie CD-Titelinformationen via Internet herunter.

Sofern bereits vor Ihnen jemand die Daten dieser CD eingespeichert hat werden die Namen der Titel sowie der CD-Titel (Feld: “CD Title”), der CD-Interpret (Feld: “CD Artist”), Erscheinungsjahr (Feld: “Year”) und das Genre (Feld: “Genre”) ganz oder teilweise mit Informationen gefüllt. Anderenfalls zeigt EAC eine Fehlermeldung an: “Error – CD not found in database”. Überprüfen Sie nun die Informationen:

  • Tragen die Titel korrekte Namen? Gelegentlich wurden Umlaute oder “ß” nicht korrekt in der Datenbank gespeichert und müssen korrigiert werden. Nach meiner Meinung ist es zu empfehlen, wenn Sie jedes erste Zeichen eines Wortes groß schreiben, um eine einheitliche Schreibweise über mehrere CD’s hinweg zu erreichen (also: “Paddy Goes To Holyhead” statt “Paddy goes to Holyhead”)
  • Das Feld für den CD-Interpret verdient besondere Aufmerksamkeit: viele CDs wurden von mehreren Künstlern gestaltet. Dazu gehören nicht nur Sampler wie die Bravo Hits, sondern auch Alben wie zum Beispiel Andrea Bocellis “Bocelli”, bei dem der letzte Song zusammen mit Sarah Brightman gesungen wird.
    In diesem Fall setzen Sie ein Häkchen vor “Various Artists” (unterhalb von “CD Artist”). Dadurch gibt EAC Ihnen die Möglichkeit, den Interpret jedes Titels zusammen mit dem Titel-Namen einzugeben. Beispielsweise geben Sie dann statt “Time To Say Goodbye” “Andrea Bocelli Feat. Sarah Brightman /
    Time To Say Goodbye” ein (ohne Anführungszeichen und mit je einem Leerzeichen vor und nach dem Schrägstrich).
  • Bei vielen CDs steht das Jahr der Veröffentlichung weder auf der CD noch auf dem Cover. Entweder Sie erfassen einen klar als solchen erkennbaren Platzhalter ein, z.B. 1899, lassen das Feld leer oder Sie versuchen das Album bei allmusic.com oder amazon.de zu finden.
  • Nur die wenigsten Musikexperten können alle CDs zuverlässig einem bestimmten Musikstil zuordnen. Tipp: suchen Sie den jeweiligen Interpreten mit der Künstlersuchmaschine von allmusic.com. Denn die Genres dort stimmen mit der Genre-Liste von EAC überein, so daß Sie dortige Angaben problemlos in EAC übernehmen können.

Um die Titelinformationen zu verändern markieren Sie den jeweiligen Track mit einem Mausklick und drücken dann
“F2″. Drücken Sie “Return”, wenn Sie die Eingabe gemacht haben. Das Ergebnis kann aussehen wie im folgenden Beispiel:

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Audio-CD kopieren und komprimieren

Markieren Sie nun die Lieder, die Sie kopieren möchten.

  • Halten Sie dazu die STRG-Taste gedrückt und klicken Sie mit der Maus auf den jeweiligen Track.
  • Um
    mehrere aufeinander folgende oder alle Lieder zu markieren können Sie auch einfach einen Rahmen mit der Maus um die entsprechenden Songs ziehen.
  • Um alle Tracks zu markieren drücken Sie STRG + A.

Wenn Sie nun am linken Rand des EAC-Fensters auf den Knopf “MP3″ drücken, legt das Programm mit der Arbeit los.

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EAC liest die Tracks von der CD ein.

Wie lange EAC für das Kopieren und Komprimieren der CD benötigt hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab:

  • Von der Zahl und Länge der zu komprimierenden Lieder
  • Von der Lesbarkeit der Audio-CD (nicht alle CDs lassen sich gleich schnell einlesen) und der Qualität Ihres Laufwerks
  • Und vor allem von der Geschwindigkeit Ihrer CPU, denn die hat beim Komprimieren Schwerstarbeit zu leisten

Sobald der erste Track kopiert wurde übergibt EAC die Datei an LAME, das sich um die Komprimierung kümmert. Das entsprechende Programmfenster sieht aus wie im folgenden Bildschirmfoto.

Bildschirmfoto - zum Vergrößern hier klicken
LAME bei der Arbeit

Nach einiger Zeit wird EAC alle Lieder von der CD auf die Festplatte kopiert haben. Achten Sie in der Zusammenfassung darauf, daß EAC “No errors occurred” anzeigt. Nur dann können Sie sicher sein, daß alle Lieder korrekt kopiert wurden.

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EAC hat alle Tracks fehlerfrei kopiert.

Sofern EAC Fehler anzeigt sollten Sie sich die Zusammenfassung genauer ansehen. Glücklicherweise zeigt EAC zu jedem Track die verdächtigen Stellen (“Suspicious Positions”) an, an denen möglicherweise hörbare Kopierfehler auftraten. Auf dieser Basis können Sie die Dateien durch Abhören der entsprechenden Stellen selbst überprüfen.

Wichtig: bei den meisten Rechnern wird die CD deutlich schneller kopiert als LAME die Tracks komprimieren kann. Deshalb muß EAC noch eine Weile weiterlaufen, nach dem die CD-Kopie beendet ist. Schließlich muss es die auf der
Festplatte liegenden Dateien noch nach und nach an LAME übergeben. Wie viele Dateien noch zu komprimieren sind sehen Sie am unteren Rand des EAC-Fensters:

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Unter “X compression tasks left” zeigt EAC an, wie viele Lieder noch zu Komprimieren sind.

Erst wenn diese Anzeige verschwindet können Sie EAC beenden. Sehr praktisch: auch wenn noch zu komprimierende Lieder im Stapel angezeigt werden können Sie schon die nächste CD einlegen, Titelinformationen erfassen und den Kopier-/Komprimiervorgang starten. So baut sich mit der Zeit ein kleiner Stapel von unkomprimierten Dateien auf Ihrer Festplatte auf, den Ihr PC bspw. über Nacht abarbeiten kann.

16 Reaktionen zu “Audio-CD in MP3-Dateien umwandeln”

  1. Hans-Heinrich Kühl

    WELTKLASSE!

  2. Manuela Drost

    Sogar ein Anfänger wie ich es bin kommt damit sofort klar. Danke

  3. Larissa Schlicht

    *Daumen hoch* hat alles super geklappt!

  4. pi

    is ja soweit ganz nett…
    vor allem sehr platzsparend (3 minuten titel danach 700kb??? äh…na toll…)
    wäre aber shcön wenn man auch was hören könnte*verzweifel*

  5. schwermetallmueller

    bei mir gehts mit lame version 3.92.
    keine ahnung warums mit der anderen davor nicht geht, aber mit der gehts.
    und natürlich in den optionen bei externer komprimierer auf diese version verweisen.

  6. G&G

    “External Compression”
    Bei EAC v0.95beta1 funktioniert die Parameterübergabe für Lame v3.96.1 nicht. Es geht so:
    Unter: Comression Options -> External Compression

    Parameter passing scheme: User Defined Encoder (!!!)
    Additional Command Line Options: –alt-preset extreme %s %d

    Bitrateneinstellung wird ignoriert, es ergibt sich immer vbr 256 kBit/s

  7. Hangmans Joke

    Also die Erklärung ist wirklich top!!! Sehr gut gemacht. Aber eine Frage habe ich: Kann ich auch Audio-Dateien, die ich schon auf der Festplatte habe, in MP3-Dateien umwandeln? Und wenn ja, wie? Habe bis jetzt leider immer CD’s, die ich mir ausgeliehen habe, mit NERO auf Platte kopiert, und die hätte ich gerne alle als MP3!

  8. Tim

    @Hangmans Joke:
    In EAC mal auf “Hilfsmittel / Komprimiere WAVs” klicken …

  9. Hangmans Joke

    Danke, und noch ne Frage. Habe es gerade ausprobiert mit der ersten CD, doch die entstandenen Dateien sind alle ca. 30 MB groß und unter Eigenschaften steht, dass es sich um WAV FILES und nicht um MP3′s handelt…

  10. Tim

    Dann wurde was falsch konfiguriert. Sorry, aber ich kann leider aus zeitlichen Gründen keinen persönlichen Support leisten.

  11. Hangmans Joke

    Und schon wieder ne Frage. Bin auf Hilfsmittel / Komprimiere WAVs gegangen, aber die Dateien, die ich mit NERO kopierthabe, sind keine WAV’s, sondern WMA’s. Und die haben alle eine Größe von ca. 3-4 MB, also 10mal so klein wie die komprimierten mit EAC. Es geht mir darum, dass ich von den Liedern, die ich auf Rechner habe, eine MP3-CD machen kann und NERO macht das nicht so ohne weiteres…

  12. Tom

    Riesen Lob an dich!!! Wie oben schon erwähnt, selbst ein Anfänger bekommt es mit deiner Hilfe kinderleicht auf die Reihe, Audio- in mp3-Dateien umzuwandeln. Allerbesten Dank!!!

  13. Tine

    GRANDIOS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  14. Susanne

    Hallo Tim,

    super. Vielen Dank für diese ausführliche Erklärung!! Ich denke zig User auf dieser Erde werden es Dir noch danken.

    Das Einzige was bei mir nicht funktioniert hat war: “In das Feld hinter “Additional command line options:” … “–alt-preset standard” eintragen. Diese Einstellung wurde bei mir nicht akzeptiert bzw. lieferte keine Ergebnisse. Als ich sie rausgenommen hab, lief es. Inwieweit die Klangqualität besser wäre, oder die Dateigröße kleiner, kann ich natürlich nicht beurteilen.

  15. GK

    Hallo Tim,

    eine wirklich tolle Beschreibung. Du hast dir wirklich viel Aufwand gemacht und es ist sicherlich ohne große Probleme einzurichten. Doch bei der Suche nach EAC bin ich auf folgende Seite gestoßen, die inzwischen aktueller ist:
    http://www.mpex.net/info/eac.html#top
    Dort sind dann auch Links zu allen benötigten Programmen und zu einer bereits bestehenden Cofig-Datei MPeX.net.cfg.

    Aber ohne deine Seite hätte ich da nie hingefunden.

  16. Dietrich

    Hallo Tim,
    klappt alles wunderbar, nur kommen bei mir am Ende *.wav-Dateien heraus und kein mp3, obwohl scheinbar der lame mp3 verwendet wird. Ich bekomme auch keine Fehlermeldung.
    Hast Du einen Hinweis?
    Vielen Dank und Grüße
    Dietrich

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