Root-Partition verschieben

Heute entstand der Bedarf, die Root-Partition meiner SuSE Linux 8.1 Installation zu verschieben. Wer schon mal versucht hat, das Windows-Verzeichnis zu verschieben könnte meinen, so was müsse auch unter anderen Betriebssystemen kompliziert sein – war es aber nicht …

Auf der SuSE-Website findet man eine gut abgehangene Anleitung (nämlich aus dem Jahr 1997), die zu weiten Teilen immer noch Gültigkeit hat.

Das in der Anleitung angesprochene Rettungssystem kann man über die erste SuSE-CD bzw. die DVD starten. Beim Eintippen des recht langen tar-Kommandos aus dieser Einleitung sollte man unbedingt darauf achten, dass man die Leerzeichen richtig mit abgetippt hat (z.B. vor dem Punkt, nach der öffnenden und vor der geschlossenen Klammer).

Nach Schritt 7 der Anleitung gibt es ein paar Abweichungen: man legt statt der Boot-Diskette üblicherweise die CD Nr. 1 oder die SuSE-DVD ein und startet das Rettungssystem. Aus dem Rettungssystem heraus kann man manuell installieren und über diesen Eintrag gelangt man zur Möglichkeit, von der verschobenen root-Partition zu booten.

Nach dem Boot öffnet man in Yast2, Abschnitt System den Eintrag zur Konfiguration des Bootmenüs, markiert den Linux-Eintrag und Ändern und klickt dann auf “Weiter”. Anschließend muss nur noch das Gerät angegeben werden, auf dem die neue root-Partition liegt und außerdem muss der Eintrag (seltsamerweise) umgelabelt – sprich “neu benannt” – werden. Yast testet abschließend die neue Konfiguration und wenn alles in Ordnung war kann man das System probeweise neu starten. Klappt dabei etwas nicht bleibt natürlich immer noch die Möglichkeit, durch Booten des Rettungssystems die gemachten Veränderungen zu kontrollieren.

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