Ein Onlineshop ist nur ein Werkzeug für die Umsetzung der Ideen und nicht die Idee selber

Wochenrückblick 35/2015

Diese Woche mit einem Geistesblitz für Online-Shop-Gründer, einer Ermutigung für alle, die mit zeitintensivem Content-Marketing kämpfen, einem Plädoyer für InHouse-Affiliate-Marketing, Excel als Werkzeug für Content Seeding und einer App, die aktuelle Beiträge verschiedener Online-Magazine vorliest.

Das Zitat der Woche

Das Zitat der Woche stammt aus Alexander Grafs tollem Beitrag „Wer braucht eigentlich noch einen Onlineshop“, der im Upload Magazin erschien:

„Ein Onlineshop ist nur ein Werkzeug für die Umsetzung der Ideen –

und nicht die Idee selber“.

Das sollte sich jeder klar machen, der einen Online-Shops eröffnen will. Ohne ein tolles Produkt, klare Wettbewerbsvorteile und ein Budget, das für mehr als den Launch reicht, ist da nichts zu machen. Alexander Grafs Pessimismus bezüglich der Zukunftsfähigkeit kleinerer Shops teile ich allerdings nur eingeschränkt.

Fundstücke

In „Warum ich drei Stunden Zeit brauche (mindestens!), bevor ich eine kurze E-Mail, einen Artikel oder Blog-Beitrag schreibe“ (englisch) zeigt Codrut Turcanu, wo der Unterschied zwischen dahin geschnodderten und qualitativ hochwertigen Texten liegt.

Ich rate Kunden fast immer zu InHouse-Affiliate-Programmen. Gar nicht mal so sehr wegen der Kosten, die sich mit einem externen Affiliate-Dienstleister verbinden, sondern wegen der Erfahrung, die sie dadurch sammeln. Natürlich kannst Du für alles Deine Sänftenträger engagieren, nur wirst Du so kein Gefühl für die Straße bekommen! Affiliate-Profi Markus Laue sieht das ähnlich und will InHouse-Affiliate mit SEOffiliate auf das nächste Level heben. Spannend!

Dass Excel XPath beherrscht war mir neu. Warum so viel Nerdtum relevant für Content Marketer ist hat Matthew Barby in seinem „Daten sammeln für Content Marketer“ (englisch) beschrieben. Hier zeigt er, wie er mit wenig Software die Autoren einer großen Website automatisiert erfasst, auf ihre Reichweite in sozialen Netzwerken analysiert und dann zu Partnern bei der Verbreitung seines Contents macht.

Die App Narando liest die Texte von t3n, Gründerszene und anderen Websites vor. Das Konzept finde ich toll – echte Menschen lesen aktuelle Texte, so dass Ihr sie im Auto oder wo auch immer anhören könnt. Im Moment konzentriert sich das thematisch noch sehr auf Online-Themen. Hoffentlich wächst die Zahl der Quellen bald. Die kostenlose App gibt es für Android und iPhone/iPad.

narando app
Narando liest Beiträge verschiedener Online-Magazine auf dem Handy vor (Quelle: Narando)

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