Checkliste: Google Analytics korrekt in Gang setzen

Eigent­lich lässt sich Google Ana­lytics leicht imple­men­tie­ren. Der für die Zäh­lung not­wen­dige Code wird in Ihre Web­site ein­ge­baut, schon läuft die Sta­tis­tik. Tat­säch­lich nut­zen wir in der Pra­xis die fol­gende Check­liste:
  1. Jeder Nut­zer, der auf Google Ana­lytics zugrei­fen soll, ver­fügt über ein eige­nes Google-​​Benutzerkonto. Von der Nut­zung eines Gemein­schafts­kon­tos (zum Bei­spiel „google@​meinefirma.​de“) rate ich ab. Sol­che Kon­ten erschwe­ren es enorm, einem Mit­ar­bei­ter spä­ter den Zugang zu ent­zie­hen.
  2. Im Rah­men der Regis­trie­rung bie­tet Google – ziem­lich unauf­fäl­lig – einen Vor­druck zum Ver­trag über Auf­trags­da­ten­ver­ar­bei­tung gem. §11 Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz zum Down­load an. Die­ser Ver­trag ist aus­zu­dru­cken und unter­schrie­ben an Google zu sen­den. Erst, wenn Google die­sen Ver­trag schrift­lich bestä­tigt hat, kön­nen Besu­cher­da­ten daten­schutz­kon­form erho­ben wer­den. In der Pra­xis sind Ant­wort­zei­ten von bis zu vier Mona­ten keine Sel­ten­heit, was zu Pro­ble­men führt.
  3. Google gene­riert den in die Web­site zu inte­grie­ren­den Code auto­ma­tisch. Er ent­spricht aber nicht den deut­schen Daten­schutz­vor­ga­ben, weil IP-​​Adressen von Besu­chern voll­stän­dig an Google wei­ter­ge­ge­ben wer­den. Des­we­gen ist er von Ihrem Web-​​Team durch einen zusätz­li­chen Befehl zu ergän­zen. Der Befehl sorgt dafür, dass IP-​​Adressen nur anony­mi­siert erfasst wer­den.
  4. In die Daten­schutz­er­klä­rung der aus­zu­wer­ten­den Web­site ist ein Hin­weis auf­zu­neh­men, der dem Besu­cher auch die Deak­ti­vie­rung von Google Ana­lytics für seine eige­nen Besu­che ermög­licht. Wir ver­wen­den die­sen Mus­ter­text für die Daten­schutz­er­klä­rung (dort unter Punkt 4).
  5. Sofern Ihr Google Ana­lytics in der Ver­gan­gen­heit genutzt habt, ohne alle Auf­la­gen des Bun­des­da­ten­schutz­ge­set­zes zu erfül­len, sind diese Daten zu löschen.

Foto von blue­foun­tain­me­dia

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